
Die Umsetzung
Fragmentarisch wird Absurdes aufgegriffen und in eine leichtfüssige, tiefsinnig-spielerische Inszenierung umgesetzt, ohne allgemein gültige Erklärungen und Statements.
Tanz
Vier Generationen gewähren zeitgleich Einblicke in die aufwühlende, kreative Gefühlswelt der Autorin Anne Sexton: Die Tänzerinnen, Déborah Hofstetter, Ai Kawaguchi, Denise Lampart, Cornelia Lüthi und der Performer Frances d’Ath wurden, ihren speziellen Fähigkeiten und ihrem individuellen Alter wegen, gezielt für diese Produktion ausgewählt.
Raum
Der neutrale Raum, ohne feste Bühne, ist der karge, "äusseren" Rahmen des Szenarios.
VideoInstallationen
Der Thematik folgend, sind die eigens für dieses Stück vom australischen Videoartisten Emile Zile komponierten Videoprojektionen mit Textfragmenten und Auszügen aus Gedichten von Anne Sexton in Schwarz und Weiss gehalten.
Kostüme
Für die Kostüme zeichnet die namhafte Modeschöpferin Christa de Carouge. Ganz der Linie des Stückes und ihrer persönlichen Vorliebe fürs Neutrale und Reine folgend, schuf sie für Mercy 45 schlichte, auf ein Minimum reduzierte Kostüme.
Musik
Der musikalische Teppich, mit Werken von Nightmare Pics, DJ Momo NY Soundtracks, Aki Onda, Schostakovich, u.a., entstand als Collage (Emile Zile und Denise Lampart) im Einklang mit der Videoinstallation.
Licht
Das atmosphärische, streng-kühle Licht stammt vom Designer, Beleuchter und technischen Leiter Heinze Baumann.
Requisiten
Schrill und farbenfroh kontrastieren die Requisiten zum kargen äusseren Rahmen der Szenerie.
Kontrastreiche optische, akustische und szenische Turbulenzen sind angesagt!