Die Künstlerinnen und Künstler:
Tanz, Performance

Cornelia Luethi 1980, Tänzerin
Ist Schweizerin. Hat als Kind in der privaten Ballettschule G. Karrer und G.Graf in Brugg ihre ersten Ballett- und Tanzerfahrungen gesammelt. 1996 – 2000 absolvierte sie ihrer professionelle Ausbildung an der SBBS (Stiftung Schweizerische Ballettberufschule, Zürich, Künstlerischer Direktor Heinz Spoerli, Schuldirektion Denise Welten). Während der Ausbildungszeit konnte sie bei einigen Produktionen des Zürcher Opernhauses Erfahrungen sammeln (Romeo und Julia, H. Spoerli, Push comes to shove, T. Tharp, Samson und Delila, R. Bienert, I due Foscari, H. Spoerli). Unmittelbar nach der Ausbildung ist Cornelia von Philipp Egli für das Stadttheater St. Gallen engagiert worden. Sie tanzte Soloparts in den abendfüllenden Stücken Schneewittchen 2002/2003 und Nussknacker 2003/2004. Von 2001 – 2005 wahr Cornelia tragendes Company Mitglied der St. Galler Truppe. Für die Tänzermattiné produzierte Sie eine Video-Installation. 2005 als Tänzerin im SiWiC, künstlerischer Leiter Nigel Charnock.

Déborah Hofstetter 1981, Tänzerin
Ist Schweizerin. Besuchte von 1990 – 1993 die Ballettschule für das OPH Zürich unter der Leitung von D. Catana-Beriozoff. 1993 erfolgte der Übertritt in die Kunst- und Sportschule Zürich und die Ausbildung an der SBBS (Stifung Schweizerische Ballettberufschule, Zürich, künstlerischer Direktor Heinz Spoerli, Schuldirektion Denise Welten). 2000 machte sie den Diplomabschluss der Berufsausbildung und erhielt das Abschlusszertifikat für Tanz des Schweizerischen Dachverbandes für künstlerischen Tanz SDT. Während ihrer Ausbildungszeit sammelte sie Erfahrungen am Zürcher Opernhaus in den Stücken Peter und der Wolf, Heinz Spoerli, Lore, R. Wherlock und in vielen Opernproduktionen. 1998 auf Tournee mit der Flamenco Choreographin Nina Corti für das Stück „Primavera“. Ab August 2000 besuchte Sie einen einjährigen Nachdiplom und Weiterbildungslehrgang im zeitgenössischen Bühnentanz an der ZTS, Zürich, Direktion Richard Haevey und Laura Atwood. Sie wirkte in Choreographien von Gisela Rocha, Mark Wuest, Susanna Zihlmann, Frank Rutishauser mit und erarbeitete die eigene Choreographie „Caverns“. 2001 trat sie in die Company von Philipp Egli im Stadttheater St. Gallen ein. Sie tanzte in allen Stücken von Philipp Egli und auch „Ordinary Events“ Choreographie Rui Horta, „Stück für Stück“ Choreographie Rodolopho Leoni, „Escualo“ Tango Choreographie Jan Mrnak und im Bewegungschor für „Begegnung“, Choreographie Sebastian Rowinsky und Anne Helsby. 2002 war sie mit Philipp Egli an der Expo. 2005 beendete Sie den Vertrag mit dem Stadttheater St. Gallen und ist zur Zeit als Freelance Tänzerin tätig. Auszeichnungen: Ballett Wettbewerb in Genf und Aarau und Stage International de Danse, Jeune Ballett de Languedoc, Nimes, France.

Ai Kawaguchi 1985, Tänzerin
Ai Kawaguchi stammt aus Japan und ist in Morioka geboren. Sie hat im Ballett-Studio Kurosawa ihre Ausbildung angefangen und führt diese bis jetzt auch noch regelmässig weiter. Ab August 2003 kam sie in die Ballettschule für das Opernhaus Zürich und ist dort im Profitraining und in der Ausbildung. Sie hat die Englischen Diplomas A.R.A.D Advanced II, R.A.D. Advanced I und R.A.D. Intermediate gemacht. Im Moment bereitet sie sich auf Solo Sil vor. Sie hat als Kind sehr viele Wettbewerbe mitgemacht und war oft unter den Finalistinnen (Tokyo Ballet Competition, Kobe Ballet Competition, All Japan Ballett Competition). 2003 bekam sie das Stipendium von der Japanischen Nationalen Agentur für Kulturelles. Sie hat einige Erfahrungen gesammelt auf der Bühne und wird mit der Denise Lampart Compagnie ihre ersten professionellen Bühnenerfahrungen sammeln.

Frances d’Ath 1975, Tänzer, Performer
Frances schloss 2001 das Victorian College Kunstschule im Fach Tanz ab. Während dieser Zeit bekam er den Jaques Derrida Commemorative Exhibition Preis für sein Stück “zerodegrees” und “praw” war im Finale des AICD Choreographie Wettbewerb. Seine Stücke waren in Internationalen Tanzfestivals in Europa und Amerika zu sehen. Er Co-choreographierte mit Luke George und Stéphanie Lake three “trike seasons” und gewann damit am Melbourne Fringe Festival und den Melbourne Festival Choice Award. 1999 bekam er eine Subvention vom Viktorian New Work Development für “dead White” und konnte in Co-Produktion mit dem Theater Haus First Floor Residency das Stück herausbringen. 2002: Asien Link Performance Residenz und Kreation des Stückes “Carnivor” mit der Guangdong Modern Dance Company. Lehrer an der Guangdong Performing Arts School. 2003 erhielt er das Stipendium für das Dance WEB und arbeitet in Wien während 6 Wochen mit verschiedenen europäischen Choreographen und Companys. Frankfurt Ballett, Wendy Huston, Mark Tomkins, Emio Greco. 2004 vollendet er den Film “Extermination” und wird dabei von der Besen Familien Stiftung unterstützt. Künstler im Taipei Artist Village in Taiwan und ist von der Ian Potter Stiftung und dem ANAT Grant für Computer generierte Choreographie ausgezeichnet. Er war eingeladen als Choreograph am SiWiC 2005, künstlerischer Leiter Nigel Charnock. “Mercy 45” ist das erste Stück, dass er mit der Denise Lampart Compagnie in Zürich tanzt.