Die Choreographin: Denise Lampart

Denise Lampart wurde 1962 in Bern geboren. Ihre klassische Tanzausbildung absolvierte sie in Paris, Zürich und Berlin. 1983 – 1994 war sie Mitglied des ch-tanztheaters, Zürich und arbeitete mit den Choreographen des Hauses: Tsoumou Ben Ida, Oskar Araiz, Richard Wherlock, Myriam Naisy, Etienne Frey und Taneo Ishida zusammen. Denise Lampart choreographierte für das ch-tanztheater diverse Stücke unter anderem Rendez-vous mit Premiere 1993 im Theater Gessnerallee Zürich. Seit 12 Jahren arbeitet sie mit dem französischen Choregraphen Hervé Diasnas an pädagogischen und choreographisch experimentellen Projekten im In- und Ausland. Ab 1985 Unterrichtstätigkeit an der Tanzberufsschule PLUS des ch-tanztheaters, ab 1986 an der Theaterschule Comart, Direktion Albi Brunner. Als Pädagogin für modernen und zeitgenössischen Tanz unterrichtet sie an der Schule für das Opernhaus in Zürich, Direktion Frau D. Catana-Beriozoff.

Die preisgekrönte Pädagogin - Kulturelle Auszeichnung 2000 der Stadt Zürich im Bereich Tanz, Preis der Bodenseekonferenz 2001 - die schon mehrmals mit dem renommierten Choreographen Nils Christe arbeitete, hat im letzen Jahr mit Ménage à trois I + II und mit der Choreographie für die Strawinsky Oper Le Rossignol fürs Theater Basel, Direktion M. Schindhelm, für Aufsehen gesorgt. 2002 entstand die Choreographie der interaktiven Tanzgeschichte JALOUSCITY, bei der, mit Mithilfe des Publikums per SMS Voting, der Verlauf jeder einzelnen Vorstellung des Tanzstücks neu definiert und bestimmt wurde. Im Juni 2003 Nomination als Finalistin beim renommierten internationalen Dance Festival in Kuopio (Finnland). Für Sara Jane Brodbeck, Halbfinalisten am Prix de Lausanne, entstand die Choreographie der zeitgenössischen Variation L’Audacieuse. Denise Lampart begleitete und betreute die junge Tänzerin am Finale des „Eurovisions Contest for young Dancers“ in Amsterdam 2003. Einladung im selben Jahr an die Master Class von Carolyn Carlson im Atelier de Paris. Das Stück Shockheaded Peter (Kreation 2004) wird von der Société Suisse des Auteurs mit dem Förderpreis für Choreographische Werke ausgezeichnet. Im Juli 2004 folgt die Uraufführung der Kreation Unceremonial Processions in der Vorstellung der Ballettschule für das Opernhaus Zürich. Für das Eröffnungsfestival des neu renovierten Theater Rigiblick kreiert Denise Lampart im Januar 2005 das Werk: Denise Lampart Solo Nr. 11. Eine Ausland-Tournée für dieses Stück ist in Vorbereitung.

Als zweite abendfüllende Produktion der Compagnie im Jahr 2005, entstand Mercy 45: Das Stück wird vom Präsidialdepartement der Stadt Zürich, der Fachstelle Kultur und dem Migros Kulturprozent unterstützt.